Mit der Seilsägetechnik können Bauteile in beliebigen Stärken und Formen im Nass- und Trockenschnittverfahren getrennt werden.

Seilsäge – leistungsstark und vielseitig einsetzbar

Die Konstruktion einer Seilsäge wirkt auf den ersten Blick simpel. Denn die tatsächliche Energie dieses Gerätes nimmt der Beobachter erst auf den zweiten Blick wahr. Und zwar dann, wenn es mit dem kraftvollen Trennen dicker Kanalrohre oder von Stahlbeton beginnt. Seit 1984 ist die Seilsägetechnik für das erschütterungsarme und effiziente Trennen schwer zugänglicher Objekte unentbehrlich.

Geschaffen für effizientes und schonendes Trennen

Das Herzstück der Betonseilsäge stellt das mit Diamanten bestückte Endlos-Sägeseil dar. Ein damit verbundener Elektromotor treibt das Sägeseil an und ein leistungsstarkes Antriebsaggregat liefert die dafür erforderliche Energie. Um ein Überhitzen der Seile zu verhindern, erfolgen Seilsägearbeiten grundsätzlich mit Wasserkühlung. Ein willkommener Nebeneffekt: Das eingesetzte Wasser bindet den produzierten Staub.

Seilsägearbeiten zeichnen sich durch folgende Vorteile aus:

Sie sind erschütterungsfrei, präzise und effizient und beim Trennen von Stahlbeton, Sandstein, Bruchstein und Mauerwerk eine staubarme Lösung. Beachtlich ist die Arbeitsgeschwindigkeit, die eine Betonseilsäge aufweist. Innerhalb einer Stunde trennt sie acht bis 16 Meter stahlbewehrter Bauteile oder Mauern aus Beton.

Wann ist der Einsatz von Seilsägen sinnvoll?

Zu den bevorzugten Einsatzbereichen von Seilsägen zählt das Trennen schwer zugänglicher Objekte, Stahlbeton, Mauerwerk, Bruchstein ab einer Stärke von 1,00m. Darunter fällt beispielsweise das Zerschneiden von Schiffswracks genauso wie das Zerkleinern überdimensionaler Steinquader. Ein Beispiel aus dem Alltag ist die Sanierung von Mauerwerkt bei Kapillarwasser. In dieser Situation erfolgt eine horizontale Schnittführung, mit der das Sägeseil die Mauer vom Untergrund trennt. Um Schäden durch Instabilitäten zu verhindern, setzt der Sägeführer einen Schnitt in vorgegebener Länge, der umgehend mit wasserundurchlässigem Material verfüllt wird. Erst dann führt er die Sägearbeit fort.

Dies sind nur wenige von vielen Beispielen für den Einsatz der Seilsägetechnik. So kommt diese Technik auch dann zur Anwendung, wenn Ausschnitte erforderlich sind, für die sich die Wandsäge nicht eignet. Vor allem bei stahlbewehrten Bauteilen die stärker wie 1,00m sind, ist die Spezialsägetechnik aus Gründen der Baustatik von Bedeutung.

Bei eng aneinander gebaute Gebäuden, bei denen andere Sägetechniken versagen, ist die Seilsägetechnik ebenfalls von Vorteil. Vor allem bei einer die Bausubstanz der Gebäude schonenden Trennung.

Der Einsatz von Seilsägen auf einen Blick

Mit Seilsägen ist eine Schnitttiefe von bis zu zwölf Metern realistisch. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Kleinprojekte wie die Sanierung von Mauerwerk bei Kapillarwasser handelt oder um ein größeres Projekt. Die Seilsägetechnik steht Ihnen dann zur Verfügung, wenn Sie diese benötigen.

– Nachträglicher Einbau von Fahrstuhlschächten

– Allgemeine Sanierungsarbeiten

– Gestaltung neuer Wohneinheiten (Neuzuschnitt)

– Durchtrennen von Bewehrungen aus Stahlbeton

– Wand und Deckenöffnungen dicker wie 1,00m in verschiedenen Formaten

– Erschütterungsfreier und staubarmer Teilabtrag von Gebäudeteilen wie Deckenkonstruktionen oder Wände.- Abbrucharbeiten allgemein